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Feldbahn-Triebfahrzeuge

Feldbahn-Impressionen

Neben einer OMZ 117 von Écore (externer Link) wird eine Ns2 von Nitschke Dienste auf meiner Anlage erbringen. Beide Fahrzeuge stellen Kleinserienmodelle in Metallbauweise dar. Mittlerweile befindet sich ein Freelance-Modell im Bau.

Deutz OMZ117

Die Deutz OMZ 117 ist eine kompressorlose Zweizylinder-Viertakt-Diesellokomotive mit einer Leistung von 24 PS, die ab 1930 hergestellt wurde. Bei einem Eigengewicht von 4,6 Tonnen bzw. 6 Tonnen mit angehängten Blockgewichten kann die Lok max. 95 t Anhängelast in der Ebene ziehen. Die Lok besitzt ein Vierganggetriebe, das durch eine H-Schaltung bedient wird. Ein zweiter Schalthebel steuert die Vor- und Rückwärtsfahrt. Der Dieselmotor wird durch eine mitgeführte Pressluftflasche gestartet. Die hintere Achse wird über eine Duplexkette, die vordere Achse durch Kuppelstangen angetrieben. Der kleinste befahrbare Radius beträgt 9 m. Seit den 30er Jahren hat Deutz mehrere tausend dieser Maschinen gebaut.

Technische Daten des Vorbilds
Leistung24 PS
LüP3430 mm
Höhe (ohne Dach)1715 mm
Höhe (mit Dach)2350 mm
Achsabstand930 mm
Höchstgeschwindigkeit15,5 Km/h
Gewicht6 t

Die OMZ 117 wurde von Écore (externer Link) in einer einmaligen Auflage 2005/2006 als Fertigmodelle im Maßstab 1:45 gebaut.

Diese fahrbereite OMZ 117 (Baujahr 1939) steht fahrbereit im Feldbahnmuseum Schlanstedt (externer Link).
 
Fertigmodell einer OMZ 117 von Écore (externer Link). Der Aufbau des Führerstandes ist abnehmbar. Das Modell ist ab Werk gealtert. Das Gewicht von 124 g sollte dem Modell gute Fahreigenschaften verleihen.
 

Zu diesem Modell gibt es eine ausführliche Beschreibung.

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LKM Ns2

Die Ns2 war die erste Feldbahn-Diesellokomotive, die in der DDR im LKM (Lokomotivbau "Karl Marx" Babelsberg) ab 1950 gebaut wurde. Die Maschine hatte ein Zweiganggetriebe und eine Leistung von 30 PS, das Dienstgewicht betrug 6,5 Tonnen. Der Antrieb erfolgte bei dieser Außenrahmenlok über Ketten auf die Achsen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 8 Km/h. Dieser Loktyp wurde nur 4 Jahre (1950 - 1953) gebaut. Anschließend wurde die Konstruktion modifiziert. Der Antrieb erfolgte in den späteren Baureihen über Kuppelstangen und Blindwelle. Durch ein Dreiganggetriebe konnte die Höchstgeschwindigkeit auf 12 Km/h gesteigert werden. Die neueren Baureihen Ns2a-k, insbesondere die Ns2f, wurden in größeren Stückzahlen gefertigt und sind damit in der Literatur auch bekannter.

Technische Daten des Vorbilds
Leistung30 PS
LüP3030 mm
Achsabstand1030 mm
Höchstgeschwindigkeit8 Km/h
Gewicht6,2 t
Eine vergammelte Ns2 im Maßstab 1:1. Die Aufnahme entstand 2002 im Mansfeld-Museum (externer Link) Hettstedt (Hier Bilder vom Besuch). Der bekannte Stangenantrieb mit Blindwelle wurde erst in den Baureihen ab 1953 eingeführt.
 
Modell einer Ns2 von Nitschke in 0f. Dieses Modell wurde im Jahr 1993 gerfertigt.
 

Auch zu diesem Modell gibt es eine ausführliche Beschreibung.

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Feldbahndiesel im Eigenbau

Felbahnfahrzeuge im Maßstab 1:45 werden von einigen Herstellern in Kleinserien gebaut. Dennoch hat mich der Eigenbau eines kleinen Feldbahndiesels gereizt.

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Ausichten

In bin eigentlich immer auf der Suche nach interessanten Modellen. Wirklich gut würde mir eine Ns2f gefallen. Leider sind solche Modelle derzeit nicht zu haben. Interessant wäre noch ein motorisierter Strüver Schienenkuli, der ab Herbst 2006 von Écore (externer Link) angeboten wird oder eine Diema DS14 von Jürgen Wedekind (externer Link).

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