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Tanklore

Bagger und andere Geräte in den entlegenen Tongruben benötigen Treibstoff. Ein Benzinfaß auf einem Lorengestell soll die Versorgung sicherstellen.

Feldbahn-Tankwagen

Hierfür benutze ich einen kompletten Lorensatz von Rolf Tonner (externer Link), der aus folgenden Teilen besteht:

  • Lorenrahmen
  • leichte Achslager
  • Feldbahnachsen mit Scheibenrädern 8,6mm
  • Lorenpuffer
  • Kuppelketten

Dazu kommt noch der passende Aufbau mit dem Benzinfaß.

Lorenaufbau

Für die Montage dieses Wagens habe ich einen anderen Weg gewählt. Bisher hatte ich den Lorenrahmen montiert und den Aufbau stückweise aufgesetzt. Hier erfolgt zuerst die Herstellung und Alterung des Aufbaus. Nach Fertigstellung werden Aufbau und Lorenrahmen verbunden. Diese Art der Montage ist vorteilhaft, da die farbliche Alterung des Aufbaus separat erfolgen kann.

Das Benzinfaß (rechts) stammt aus dem Hause Playmobil und wurde mit Revell-Farben matt-grau angemalt. Zwei Anstriche genügen für ausreichende Deckkraft.
 
Für den Holzaufbau werden neben dem Faß Brettchen aus 1mm Buchesperrholz benötigt. Die dünnen Leisten dienen der Erhöhung des Aufbaus. Die Erhöhung ist notwendig, da sonst die Spurkränze am Aufbau schleifen würden.
 
Die Breite des Aufbaus orientiert sich an der Breite des Lorenrahmens. Die Holzteile werden miteinander verleimt. Nach dem Trocknen können die Kanten sauber verschliffen werden.
 
Der Aufbau passt wunderpar auf den Lorenrahmen. Etwas mehr Breite sollte einkalkuliert werden, da der Messing-Rahmen verbreitert werden muß (siehe unten). Links ist schon das fertige Benzinfaß zu sehen.
 
Das Faß benötigt auf der Lore eine Halterung, die ebenfalls aus 1mm Buchesperrholz hergestellt wird. Die Teile werden mit eine Stichsäge zugeschnitten und mit dem Aufbau verleimt.
 
Vor dem Aufsetzen des Fasses erfolgt eine erste Alterung mit Asoa (externer Link)-Beize verwittertes Holz. Mehrere Farbaufträge erzielen die gewünschte Wirkung. Der Aufbau ist jetzt fast fertig, aber irgendetwas fehlt noch.
 
Das Benzin muss ja irgendwie aus dem Faß kommen. Aus verschiedenen Messingprofilen habe ich eine Handpumpe gelötet, die nach der farblichen Behandlung auf den Holzaufbau geklebt wird. Rechts in Höhe des Pumpenhebels ist ein kleines Loch sichtbar, in das später der Benzinschlauch (Ein Stück Kabel) eingeklebt wird. Dieses Finish erfolgt nach der vollständigen Montage. Die Spuren des Klebers werden durch die abschliessende Alterung hoffentlich verschwinden.
 

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Lorenrahmen

Der Lorenrahmen ist derzeit noch nicht fertiggestellt. Bilder und Beschreibungen folgen später.

Der Lorenrahmen wird um die leichten Achslagen und die Puffer ergänzt. In der Abbildung sind die Bohrungen für die Achslager bereits angebracht.
 
Hier die eingelöteten Achslager. Etwas viel Zinn ist an der Lötstelle zu sehen. Das Lötzinn muss sehr vorsichtig dosiert werden. Der Verwendung von Lötpaste hat den Vorteil, dass solche Kleckse nicht auftreten.
 
Da der Lorenrahmen für die spitz-gelagerten Achsen zu schmal ist, muss eine künstliche Verbreiterung hergestellt werden. Der Rahmen wird an beiden aufgesägt. Die Schnittkanten sind später nicht sichtbar, da die Lorenpuffer hier eingesetzt werden.
 
Der fertig gelötete Rahmen mit eingesetzten Kuppeldornen. Da es bei Rolf Tonner (externer Link) keine Kuppeldorne gibt, habe ich Messingrohr zugeschnitten und eingelötet. Alternativ sind Kuppeldorne auch bei Écore (externer Link) als Einzelteile bestellbar. Die Puffer wurden mit Lötpaste eingelötet. Die überschüssigen Zinnreste werden später beim Sandstrahlen beseitigt.
 
Hier der fertige Unterbau mit leichten Rostspuren, die wieder mit Asoa (externer Link)-Puderfarben aufgetragen wurden.
 

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Finish

Der bereits fertiggestellte Oberbau wird auf dem Lorenrahmen mit Zweikomponentenkleber befestigt. Danach erst erfolgte die abschliessende Alterung mit Puderfarben. Der Tank wurde mit Schmutzpuder behandelt. Als Tankschlauch wird ein kleines Stück Kabel verwendet. Vor dem Einsetzen der Achsen wurde die Alterung mit Klarlack fixiert.

Mit den spitzgelagerten Achsen hat das Modell sehr gute Rolleigenschaften. Eine zusätzliche Beschwerung mit Bleikugeln im Benzinfaß hätte man noch anbringen können. Insgesamt ein sehr schönes Modell, das von der Realität gar nicht weit entfernt ist.

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