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Werkstattwagen

Zu einer richtigen Feldbahn gehört auch ein Werkstattwagen mit Werkzeugen und Schweiß-Ausrüstung.

Werkstattwagen

Als Basis habe ich einen Feldfruchtwagen von Écore (externer Link) verwendet. Dieser entspricht im Aufbau dem Stirnwandwagen mit zusätzlichen Seitenteilen.

Aufbau

Der Bausatz besteht aus dem Lorenrahmen, diversen Anbauteilen und Holzstücken. Der Feldfruchwagen erhält im letzten Schliff eine Inneneinrichtung. Die Gasflaschen der Schweißerausrüstung und die Werkzeugkiste wurden als Einzelteile bei Ebay (externer Link) erworben.

Die Stirnwandteile sehen ähnlich aus wie hier. Zusätzlich sind Haltelaschen für die Seitenteile vorhanden. Die Gußteile sind sauber verarbeitet und werden vor dem Löten mit einer Messingbürste gereinigt.
 
Der gesamte Aufbau mit den Stirnwänden wird auf das Lorengestell gelötet. Das Lorengestell wird vorher mit den Achslagern und den Kuppeldornen vervollständigt.
 
Im Gegensatz zum Bausatz des Stirnwandwagen liegen sind noch Haltestreben wie bei den Muldenkippern vorhanden. Mit etwas Ruhe und Halteklammern lassen sich auch diese Teile gut verlöten.
 
Hier der fertig verlötetet Wagen. Vor dem Lackieren werden alle Zinnreste mit der Messingbürste und dem Sandstrahgerät entfernt.
 
Die fertig lackierte Lore erhält die ersten Rostspuren mit Asoa (externer Link)-Puderfarben. Die Auflageflächen der Holzkonstruktion werden mit einer kleinen Feile aufgeraut und von Farbresten befreit. Der Kleber hält so besser.
 
Die Holzbeplankung wird mit Zweikomponentenkleber befestigt. Die Hölzer im Bausatz sind in Farbe und Stärke unterschiedlich. Nach der abschliessenden Alterung sind diese Unterschiede fast verschwunden. Außerdem wirken diese Ungleichmäßigkeiten äußerst vorbildgerecht, denn in der Realität sind kaum gepflegte oder neuwertige Fahrzeuge zu finden.
 
Für die Alterung wurde Asoa (externer Link)-Beize verwittertes Holz in mehreren Lagen aufgetragen. Das Holz wird so zunehmend dunkler. Die Ränder der Holzbeplankung wurden noch geschliffen.
 
Nach dem Durchtrocknen der Beize erfolgt die nächste Stufe der Alterung mit Schmutzpuder von Asoa (externer Link). Jetzt zeigt der Wagen richtige Gebrauchsspuren.
 

An den Seiten der Lore werden die Seitenklappen angebracht. Diese bestehen im Bausatz aus einzelnen Holzstücken und Messingteilen. Die Konstruktion muss vor dem Zusammenbau vermessen werden, damit alles gut passt. Auch diese Teile werden mit Beize und Schmutzpuder behandelt.

Für die Inneneinrichtung habe ich eine Werkzeugkiste und eine Schweißer-Ausrüstung benutzt. Beide Teile sind nicht Bestandteil des Feldfruchtwagen-Bausatzes, sondern separat erworben. Da die Schweißerflaschen gut 13 Gramm auf die Waage bringen, muss die Werkzeugkiste als Ausgleich entsprechend beschwert werden. Ich habe 13 Gramm in Bleikugeln in der Kiste verstaut. Die Inneneinrichtung ist mit Kleber in der Lore fixiert. Die dem Bausatz beiliegende Kette für die Seitenteile wurde zur Fixierung der Schweißerflaschen benutzt. Die Seitenteile sind zwar weiterhin zum Öffnen ausgelegt, allerdings ohne Haltekette. Es ist ja auch kein Feldfruchtwagen mehr.

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Impressionen

Hier noch einige Fotoimpressionen des fertigen Wagens.

Der Werkstattwagen eignet sich zusammen mit der Tanklore und dem Wasserwagen hervorragend für einen kleinen Werkstattzug.

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