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Der Unterbau besteht aus 10 mm Pappelsperrholz. Die Höhe von 10 cm wollte ich so nicht haben. Leider hat mein örtlicher Baumarkt für den Zuschnitt Mindestgrößen. Die Einzelteile wurden verleimt und zusätzlich mit Schrauben fixiert. Vorn und hinten wurden Aussparungen für die Bedienpanele eingearbeitet.
Technomodell (externer Link) bietet zu den Feldbahn-Fahrzeugen auch ein eigenes Gleissystem an. Dieses besteht aus Flexgleisen und einer Sorte Weichen mit 20° Abzweigwinkel. Mit einer Profilhöhe von 2,1 mm passt dieses Gleissystem aber nicht zu den zierlichen Fahrzeugen, die auch sehr gut auf Code40-Profilen (Profilhöhe 1mm) laufen.
Die Gleise werden aus den besagten Code40-Profilen im Eigenbau hergestellt. Mit Spurlehren und Gleisklammern stellt die Montage kein großen Problem dar. Code40-Profile können über verschiedene Quellen bezogen werden.
Vor dem Verlegen der Gleise wurde die Oberseite des Dioramas mit einer Lackfarbe behandelt. Das dient dem Schutz des Holzes, wenn währens des Geländebaus mit Wasser gepanscht (Naß-in-Naß Technik) wird. Durch die wasserfeste Lackoberfläche kann das Wasser nicht ins Holz sickern.
Die gesamte Gleismontage war ein recht aufwändiger Prozess. Schade, dass es keine entsprechenden Fertiggleise gibt. Die beiden Lorendrehscheiben wurden bereits hier beschrieben. Sie sind Ausstattungsmaterial ohne technische Funktion. Die Weiche ist in einer Stellung fixiert und ohne weitere Funktion. Das Abstellgleis wird also vom Zug nie erreicht.
Nach der kompletten Montage erfolgte der Anschluss der Gleise an die Spannungsversorgung. Insgesamt gibt es am Gleis 4 Einspeisepunkte. Die erste Probefahrt des Technomodell (externer Link)-Diesels mit einem Lorenzug verlief zur vollsten Zufriedenheit. Die Lok erzeugt einen mächtigen Geräuschpegel, weshalb Fahrten mit Höchstgeschwindigkeit ausgeschlossen sind. Die Stromaufnahme der Lok und das Zugverhalten mit den beschwerten Loren sind hervorragend. Es sieht schon beeindruckend aus, wenn der kleine Diesel gemächlich seine Runden zieht und eine Umrundung dauert lange.
Im nächsten Schritt konnten die Gleise farblich behandelt werden. Dazu werden die Schwellen und Profile mit Acrylfarbe dunkelbraun gefärbt. Dieser Farbton entspricht auch den Burmester-Gleisen. Die Oberseite der Schienenprofile wird später wieder von der Farbe befreit. Jetzt sieht alles noch sehr unansehnlich aus. Nach dem Schottern und der Geländegestaltung wird dieses Chaos nicht mehr sichtbar sein.
Als nächster Schritt folgt der Aufbau des Ziegelei-Gebäues