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Ein Ziegelei-Diorama in H0f  Gebäudebau für die Ziegelei

Unterbau und Gleise in H0f

Gleisbau

Unterbau

Der Unterbau besteht aus 10 mm Pappelsperrholz. Die Höhe von 10 cm wollte ich so nicht haben. Leider hat mein örtlicher Baumarkt für den Zuschnitt Mindestgrößen. Die Einzelteile wurden verleimt und zusätzlich mit Schrauben fixiert. Vorn und hinten wurden Aussparungen für die Bedienpanele eingearbeitet.

Gegenüber dem ersten (unvollendeten) Entwurf ist das neue Diorama ein ganzes Stück kleiner. Auf der alten Platte ist noch der großzügige Gleisplan zu erkennen. Hier hatte ich tatsächlich vor, dass der Lorenzug über den Schrägaufzug in den Anbau der Ziegelei gedrückt wird. Das Abbaugebiet war auch ein gutes Stück größer.
 

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Gleismaterial

Technomodell (externer Link) bietet zu den Feldbahn-Fahrzeugen auch ein eigenes Gleissystem an. Dieses besteht aus Flexgleisen und einer Sorte Weichen mit 20° Abzweigwinkel. Mit einer Profilhöhe von 2,1 mm passt dieses Gleissystem aber nicht zu den zierlichen Fahrzeugen, die auch sehr gut auf Code40-Profilen (Profilhöhe 1mm) laufen.

Die Gleise werden aus den besagten Code40-Profilen im Eigenbau hergestellt. Mit Spurlehren und Gleisklammern stellt die Montage kein großen Problem dar. Code40-Profile können über verschiedene Quellen bezogen werden.

  • Frankenmodell (externer Link) (seit 2008 leider nicht mehr, da Herr Lösch den Bau von Weichen und den Vertrieb von Baumaterial eingestellt hat.)
  • Flex Track Neusilber Gleisprofil C40 - 1 mm Profilhöhe von Micro Engeneering (Vertrieb in Deutschland über Artikelnummer 17-040-145 bei Marsilius (externer Link))
Feldbahn-Weichen mit Code40-Profilen wurden bis Ende 2007 von Frankenmodell (externer Link) gefertigt. Zwar nicht ganz billig waren und sind sie die einzige Alternative und sehen wirklich nett aus. Üblich sind in dieser Baugröße sonst Gelenkzungen - diese Weiche hat aber Federzungen. Ein Antrieb ist auch möglich.
 

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Gleisbau

Vor dem Verlegen der Gleise wurde die Oberseite des Dioramas mit einer Lackfarbe behandelt. Das dient dem Schutz des Holzes, wenn währens des Geländebaus mit Wasser gepanscht (Naß-in-Naß Technik) wird. Durch die wasserfeste Lackoberfläche kann das Wasser nicht ins Holz sickern.

Anschliessend wurde der Gleisplan mit Stiften aufgetragen. Lineal und Zirkel waren gute Helfer. Der Schwellenabstand beträgt etwa 7 mm. Im Anlagenteil der Abbaugrube habe ich die Abstände auf 8-10 mm vergrößert. Das entspricht den Burmester-Gleisen und sieht optisch besser aus.
 
Die Schwellen aus kupferkaschiertem Pertinax (Leiterplattenmaterial) wurden mit UHU-Kraftkleber auf den Unterbau geklebt. Dabei sollte es nicht zu genau und gerade zugehen. Feldbahnen sind nun mal huddelig. Als Muster tat hier ein Stück Burmester-Gleis gut. Die Code-40 Schienenprofile wurden mit Gleisklammern auf Abstand gehalten und auf die Pertinaxschwellen gelötet.
 
Ständige Kontrollen mit einem Z-Radsatz und einer Technomodell (externer Link)-Lore sorgen für einen späteren reibungslosen Anlagenverkehr. Die Montage der gebogenen Gleise passierte immer Stück für Stück. Dabei hatte ich die beiden Gleisklammern immer im Abstand von 2 Schwellen gesetzt und damit die Krümmung erzeugt.
 
In diesem Anlageteil habe ich die Schwellen mehr krum und mit einem größeren Abstand montiert. Rechts oben ist noch eine Ausfräsung für den Abbaubagger entstanden. Hier wird später der Ton gefördert.
Die fertige Weiche habe ich aufgeklebt und an bestehende Schwellen gelötet.
 

Die gesamte Gleismontage war ein recht aufwändiger Prozess. Schade, dass es keine entsprechenden Fertiggleise gibt. Die beiden Lorendrehscheiben wurden bereits hier beschrieben. Sie sind Ausstattungsmaterial ohne technische Funktion. Die Weiche ist in einer Stellung fixiert und ohne weitere Funktion. Das Abstellgleis wird also vom Zug nie erreicht.

Gleisbau

Nach der kompletten Montage erfolgte der Anschluss der Gleise an die Spannungsversorgung. Insgesamt gibt es am Gleis 4 Einspeisepunkte. Die erste Probefahrt des Technomodell (externer Link)-Diesels mit einem Lorenzug verlief zur vollsten Zufriedenheit. Die Lok erzeugt einen mächtigen Geräuschpegel, weshalb Fahrten mit Höchstgeschwindigkeit ausgeschlossen sind. Die Stromaufnahme der Lok und das Zugverhalten mit den beschwerten Loren sind hervorragend. Es sieht schon beeindruckend aus, wenn der kleine Diesel gemächlich seine Runden zieht und eine Umrundung dauert lange.

Im nächsten Schritt konnten die Gleise farblich behandelt werden. Dazu werden die Schwellen und Profile mit Acrylfarbe dunkelbraun gefärbt. Dieser Farbton entspricht auch den Burmester-Gleisen. Die Oberseite der Schienenprofile wird später wieder von der Farbe befreit. Jetzt sieht alles noch sehr unansehnlich aus. Nach dem Schottern und der Geländegestaltung wird dieses Chaos nicht mehr sichtbar sein.

Als nächster Schritt folgt der Aufbau des Ziegelei-Gebäues

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