Auf einem Stück Holz entstand ein Gleismuster mit einem Bogen (Radius 200mm) und verschiedenen Schotterungen. Ich habe die Gleise auf dem nackten Holz verlegt, da mir eine Dämmung bei den niedrigen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge nicht notwendig erscheint. Außerdem verkehren nur ein oder zwei Loks. Der Untergrund sollte vor dem Aufsetzen der Schwellen mit einer wasserfesten Lackfarbe vorgestrichen werden. Das Einschottern ist ein sehr feuchter Vorgang, bei dem das Holz sonst zu sehr getränkt wird.
Die Verwendung von Schienenprofilen ist ähnlich der von Flexgleisen. Ein paar Hilfsmittel sind jedoch notwendig. Ich arbeite gern mit den Krause-Gleisklammern, mit denen die Profile eingespannt werden. Zwei Stück sind ein Minimum. Wenn der Abstand zwischen den Gleisklammern während der Montage größer gewählt wird, so sollte die Spurweite immer mit einem Radsatz oder eine Spurweiten-Lehre (die gibt es bei Hobby-Ecke Schuhmacher (externer Link) oder Wenz Modellbau (externer Link) in der Baugröße H0m) überprüft werden.
Das Herstellen von Gleisen aus Schwellen und Gleisprofilen ist mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen und nicht komplizierter als die Verlegung von Flexgleisen. Weitere Anregungen - wenn auch in H0e - sind auch bei Frank Jacob (externer Link) zu sehen. Das Einschottern mit einem Quartzsand sieht vorbildgerecht aus. Zu beachten ist noch, dass wegen der Spurkranzhöhe nur an den Außenseiten der Profile - unter Verwendung von weinig Zinn - gelötet wird.