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Weichenmuster - 1. Versuch

Eine Weiche sollte es werden. Auf den Seiten von Frank Jacob (externer Link) fand ich den Weichenbau gut beschrieben. Als Vorlage habe ich aus Ermangelung von Zeichnungen eine Skizze aus dem Complexx-Katalog von Panier (externer Link) verwendet. Hier war eine 1:1 Zeichnung einer Y-Weiche im Maßstab 1:32 (1f) enthalten. Diese Vorlage habe ich auf den Maßstab 1:45 am Kopierer verkleinert und auf ein Holzbrett aufgeklebt.

Die Schwellen bestehen wieder aus kupferkaschiertem Leiterplattenmaterial mit einer Stärke von 1,5mm. Die Abmessungen können direkt der Zeichnung entnommen werden.
 
Die zugeschnittenen Schwellen werden mit wasserlößlichem Bastelkleber (Prittstift) aufgeklebt. Dadurch kann die fertige Weiche später mit Wasser von der Zeichnung gelöst und auf der Modellbahn eingebaut werden.
 
Nun werden die Schienenprofile aufgelötet. Ich habe mit dem Herzstück begonnen. Der Knick in den Profilen geht nach dem Anfräsen mit der Hand und Daumenmaß. Schon an dieser Stelle müssen die Abstände mit einem 0f-Radsatz überprüft werden.
 
Die äußeren Profile werden nach Zeichnung platziert und befestigt. Die Gleisklammern helfen am Anfang und am Ende der Weiche. Mittendrin muss mt einer Spurlehre gearbeitet werden.
 
Die Weiche ist fast fertig. Hier hatte ich schon die ersten Probleme mit der Spurweite. Eine Y-Weiche ist als Anfängerprojekt auch denkbar ungünstig gewählt. An einigen Stellen mussten die Lötverbindungen wieder getrennt und neu gesetzt werden.
 
Der Blick auf das Herzstück zeigt, dass hier unsauber gearbeitet wurde. Der Abstand ist so groß, dass mein Radsatz einfach durchgefallen ist. Zu erkennen ist auch, dass die elektrischen Trennungen noch nicht vorhanden sind. Wenn alle Arbeiten beendet sind, müssen die Unterbrechungen noch geschickt platziert werden.
 
An dieser Stelle hatte ich dann aufgehört. Für die Weichenzungen ist mir keine elegante Lösung eingefallen. Federzungen sind wegen der kurzen Bauform ungünstig. Und für Gelenkzungen fehlte die Gelenkidee.
 

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Fazit

Der erste Versuch ist irgendwie gescheitert, weil ich für die Gelenkzungen keine geeignete Lösung gefunden habe. Außerdem habe ich den Bögen zu wenige Spurlehren verwendet, so dass die Spurweite stark toleriert. Das liegt zum Teil daran, dass die Gleisklammern wegen ihrer Abmessungen nicht überall angesetzt werden können. Problematisch fand ich auch die Weichenbögen. Als Alternative für den zweiten Versuch möchte ich Tillig (externer Link)-Bausätze verwenden, bei denen die Profile bereits vorgebogen sind. Auch die Gelenkzungen sind bereits fertig vorhanden.

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