Links zum Selectrix-Digitalsystem
Selectrix
Seit 1998 beschäftige ich mich mit dem Selectrix Digitalsystemen. Damals war es das einzig
beschaffbare System. Bis heute bin ich dem System treu geblieben und sehe auch keinen Grund für
einen Wechsel. Im Gegenteil, die neue Generation von Dekodern (Döhler & Haass) haben bessere
Eigenschaften. Einen relativ detaillierten Überblick über die Entwicklung des Selectrix-Systems hatte ich
mal für meine früheren Seiten erstellt. Unter Downloads sind diese Daten noch erhalten. An
dieser Stelle nur eine kurze historische Führung und anschliessend Links zu Anbietern und anderen Seiten.
- 1979: Herr Haass hat das erste System für eine digitale Mehrzugsteuerung entworfen
und patentiert.
- 1982: Erste Vorstellung des Doehler & Haass-Systems unter dem
Namen Selectrix-99 durch die Firma Trix.
- 1985: Die ersten Komponenten sind auf dem Markt verfügbar. Neben Zentrale und Handregler
gibt es einen Lokdekoder für die Baugröße H0. Das Einstellen der Adresse funktionierte damals
noch mit Leitlack.
- 1986: Das Angebot an Komponenten wird stark erweitert. Neben einem Booster, Funktionsdekoder,
Besetztmelder und Encodern wird ein Fahrzeugdekoder für die Baugröße N vorgestellt.
- 1992: Eine neue Generation von Lokdekodern wird vorgestellt. Der 66830 blieb für lange
Zeit der kleinste Lokdekoder. Die Programmierung der Parameter konnte über einen
Programmer erfolgen.
- 1995: Das Selectrix-2000 System wird erstmals vorgestellt. Außer dem Protokoll ist nicht viel
geblieben. Neben einer neuen Zentrale und dem Lok-Control wird ein neuer Booster vorgestellt.
In diesem System ist erstmals der PX-Bus verfügbar.
- 1997: Einführung eines neuen Handreglers und eines neuen Computer-Interfaces. Für
die Baugröße H0 werden neue Dekoder eingeführt.
- 1998: Der Lizenzvertrag zwischen Döhler & Haass und Trix wurde
nach fast 20 Jahren beendet.
- 2001: Viele Jahre hat TRIX das Patent für Selectrix gehalten. Nach Ablauf
dieser Zeit haben Döhler & Haass neue Lokdekoder hergestellt. Die neue Serie (DHL) war
leistungsfähiger und preiswerter.
- ab 2004: Das Selectrix-System steht unabhängig von Trix auf eigenen Füßen.
Mehrere Hersteller vertrieben das System unter eigenem Namen (Digirail,
Rautenhaus Digital). Die Lokdekoder von Döhler & Haass verstehen inzwischen
mehere Protokolle (DCC). In der Vergangenheit war der Eigenbau von Digitalkomponenten immer
eine Domäne des DCC-Systems. Auch dieser Trend hat sich verändert. Mittlerweile sind eine
Vielzahl von Bausätzen und Bauanleitungen für Digitalkomponenten im Selectrix-System verfügbar.
- 2005: Die Firma Märklin trennt sich sich doch nicht wie angekündigt von
dem Selectrix-System, sondern wird es auch weiterhin unter dem Namen TRIX-Systems
unterstützen.
Das derzeitige Selectrix-System ist seit über 10 Jahren verfügbar. Derzeit wird die Spezifikation
für ein Selectrix-II System erstellt. Die Abwärtskompatibilität soll dabei gewährleistet sein.
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Selectrix-Links
Hier die Internetseite der Selectrix-Macher. Ausführliche Informationen gibt es nur zu den
Lokdekodern, die mittlerweile auch für das DCC-System verfügbar sind.
Herr Rautenhaus bietet schon seit längerer Zeit das vollständige Selectrix-Programm mit
eigener Zentrale an. Das ist erwähnenswert, da es Komponenten-Anbieter schon seit vielen Jahren gibt,
Lokdekoder und Selectrix-Zentrale aber immer ein Alleinstellungsmerkmal der Firma Trix war.
Walter Radtke hat den Vertrieb der Rautenhaus-Produkte übernommen.
Die Firma MÜT bietet wie Rautenhaus ein vollständiges System mit eigener Zentrale an. Die
Selectrix-Zentrale MC2004 ist ein Allround-Gerät mit Programmierfunktion. Neue Funktionen und
Erweiterungen lassen sich per Software-Update installieren.
Hier gibt es auch eine Reihe von zusätzlichen Komponenten für das Selectrix-System.
Außerdem gibt Peter Engelmann
hier (externer Link) einige Tips zum System.
Uwe Magnus bietet schon seit längerer Zeit Selbstbau-Komponenten für das Selectrix-System an.
Bei ihm können die "schwierigen" Teile (Platinen, Prozessoren) bezogen werden. Ich hatte in der
Vergangenheit einige Bausätze nachgebaut und war wirklich sehr zufrieden. Eine interessante
Alternative zum Kauf von fertigen Komponenten. Mittlerweile gibt es sogar eine
Selectrix-Zentrale für den Selbstbau.
Die Eigenbau-Komponenten von Stefan Reinhardt sind mein heimlicher Favorit. Das Komponentenmodell
ist sehr einfach gehalten und alle Teile lassen sich selbst anfertigen. Gegenüber den
Komponenten von
Uwe Magnus (externer Link) können die Platinen selbst geätzt und die Prozessoren mit
heimischen Mitteln programmiert werden. Tips zum Anfertigen der Platinen und Programmieren der
Pic´s sind auf meinen alten Seiten (siehe
Downloads) zu sehen.
Volker Kaiser führt das Erbe von Stefan Reinhardt fort, der selbst keine Entwicklungen mehr durchführt.
Neben neuen Platinenlayouts und weiteren Schaltungen sind überarbeitete Software-Versionen erhältlich.
Die Seiten von Gunter Wiencirz sind erste Wahl für Informationen zum Selectrix-System und
für Dekodereinbauten. Interessant sind auch die Anleitungen zum Thema Sound.
Peter Stärz vertreibt Bausätze und Fertigmodule der Döhler&Haass Komponenten sowie Lokdekoder. Zu
den bekanntesten Produkten zählen neben dem WDMIBA (Weichendekoder) der BMMIBA (Besetztmelder).
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